Zürich – Eine halbe Million Zigaretten in Computerracks versteckt

Am 30. Juli 2026 kontrollierten Mitarbeitende des BAZG im Transitbereich Fracht am Zürich-Flughafen eine Sendung aus Dubai mit Bestimmungsort Grossbritannien. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass in der als Computerracks deklarierten Fracht eine grosse Menge Zigaretten versteckt war.

Insgesamt kamen 2920 Zigarettenstangen mit 584’000 Zigaretten zum Vorschein. Die Zollfahndung des BAZG beschlagnahmte die unverzollte Ware als Zollpfand und Beweismittel und leitete eine Strafuntersuchung ein.

Die Sendung stammte aus Dubai und sollte nach Grossbritannien.

Die gefährdeten Abgaben beliefen sich auf rund 4000 Franken Zollabgaben, über 120’000 Franken Tabaksteuer sowie über 17’000 Franken Mehrwertsteuer. Die Ermittlungen laufen und die Zigaretten wurden der Vernichtung zugeführt.

Insgesamt beschlagnahmte das BAZG 584'000 unverzollte Zigaretten.

Zigarettenschmuggel als Geschäftsfeld der organisierten Kriminalität

Zigarettenschmuggel ist kein Kavaliersdelikt. Professionell organisiert, ist er ein lukratives Geschäftsfeld der organisierten Kriminalität. Internationale Beschaffungs- und Transportwege, professionelle Vertriebsstrukturen, hohe Gewinnmargen und Geldwäsche prägen dieses illegale Geschäftsmodell. Damit weist der Zigarettenschmuggel ähnliche Strukturen und Methoden wie andere Formen des illegalen Handels auf, insbesondere der Betäubungsmittelhandel. Zudem entgehen die erzielten Gewinne dem Fiskus.

Quelle der Nachricht: BAZG

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