Video mit einem Drohnenflug über die eindrückliche Baugrube
Der Bau des Entlastungstollens Sihl-Zürichsee kommt auf die Zielgerade. Nun beginnen die Bauarbeiten am letzten grossen Bauteil, dem acht Meter breiten und sechs Meter hohen Auslaufkanal, der knapp 90 Meter in den Zürichsee hinausführt.
Gerade klafft eine beeindruckende Lücke im Zürichsee – die vom Seewasser abgeschottete und trockengelegte, rund zwölf Meter tiefe Baugrube für den Auslaufkanal. Ganze drei Tage und Nächte arbeiteten die Aggregate, um die fast 13 Millionen Liter Zürichsee-Wasser aus der langgezogenen Stahlkonstruktion zu pumpen. Das entspricht dem Volumen von rund fünf Olympia-Schwimmbecken.

In der leeren Baugrube entsteht jetzt der Betonkanal, durch den künftig extreme Hochwasserspitzen der Sihl in den Zürichsee geleitet werden, die sonst verheerende Überschwemmungen anrichten würden.
Voraussichtlich anfangs 2027 ist das Bauwerk betriebsbereit. Ab dann schützt der Entlastungsstollen das untere Sihltal und die Innenstadt von Zürich wirksam vor Hochwasserschäden, die in die Milliarden gehen könnten.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo ZH


